Wahl der Schule: Auf das Essen achten!

Verpflegung als Kriterium bei der Schulwahl

Für Sie gelesen im Dezember

Bevor Eltern auf der Suche nach der richtigen Schule eine Entscheidung treffen, sollten sie auch die Schulverpflegung des künftigen Lernortes auf Herz und Nieren prüfen…
Da viele Kinder künftig ihre wichtige Wachstumszeit tagsüber in der Schule verbringen und dort auch grundlegende Weichen für ihr späteres Leben gestellt werden, sollten Eltern bei ihrer Schulwahl nicht nur auf Lernangebote, Ausstattung und Atmosphäre achten, sondern ihr Augenmerk auch auf die Schulverpflegung und die Ernährungsbildung im Unterricht richten.

Erster Eindruck kann Entscheidungshilfe sein

Die künftigen Mitschüler in Aktion erleben sowie sich das Schulgebäude, die Ausstattung in der Mensa, den Schulkiosk und den Pausenhof genau ansehen: Das hilft, um einen Eindruck zu gewinnen, ob die Speiseräume sowie der Ruhe- und Außenbereich auf die Bedürfnisse der jungen Nutzer abgestimmt sind. Eine gute Schule gibt über den Lehrplan hinaus auch einen Einblick in ihr Verpflegungskonzept und -angebot. Infobroschüren zum ernährungsphysiologischen Konzept, aber auch alteingessene Schüler oder engagierte Eltern geben Auskunft über das aktuelle Angebot sowie über die Nutzungs- und zusätzlichen Mitmachmöglichkeiten. Ärger mit dem Essen an der Schule Ihrer Kinder?

So können wir Ihnen helfen:

Vor dem Probieren Speiseplan studieren Eine gesundheitsfördernde Pausen- und bei Bedarf auch Mittagsverpflegung, die ausgewogen ist und schmeckt, trägt zu einer besseren Energie- und Nährstoffversorgung bei und erhöht die Leistungsfähigkeit der Schüler. Damit die Verpflegung in den Pausen von den künftigen Pennälern auch regelmäßig und gerne genutzt wird, sollten sich Eltern und ihre Sprösslinge genau über die Qualität und Zusammensetzung der Speisen, die Art der Zubereitung, über Kosten sowie Wahl-, Bestell- und Abrechnungsmöglichkeiten informieren.
Neben einem Getränk gehören Gemüse oder Salat, eine zusätzliche Sättigungsbeilage – etwa Kartoffeln, Reis oder Nudeln – und höchstens zweimal pro Woche eine Portion Fleisch auf die Speisekarte. Einer vegetarische Variante im Speisenplan ist ein weiterer Pluspunkt.

Bezahlbares Essen für alle

Das Schulessen ihrer Kinder müssen Eltern aus eigener Tasche zahlen. Wer jedoch nicht über ein ausreichendes Budget verfügt, braucht nicht auf die Verpflegung seines Nachwuchses in der Schule zu verzichten.
Finanzielle Unterstützung gibt es für einkommensschwache Familien über das Bildungs- und Teilhabegesetz und über das NRW-Landesprogramm „Alle Kinder essen mit“. Wichtig ist, dass die Leistungen rechtzeitig vor Schulantritt beim Jobcenter oder bei der jeweiligen Stadtverwaltung beantragt werden.

Eine Checkliste zu der Frage „Wie sieht die Verpflegung in der Schule aus?“ hilft, eine geeignete Schule auch in puncto Verpflegung zu finden.

Quelle: VZ NRW e.V. 07.11.2014

Infos zur Förderung und Bezugsquellen in RLP finden Sie bei der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Rheinland-Pfalz