Essbare Insekten: Ekel-Food oder Nahrung der Zukunft?

Eine neue EU-Verordnung schließt die bestehende Rechtslücke

Mehlwurm-Burger, Grillen-Pesto oder Heuschrecken am Spieß: Was in anderen Ländern schon längst Alltag ist, ist in Europa ein relativ neuer Trend – Insekten als Lebensmittel. Doch wie kann bei einem solch neuartigen Lebensmittel sichergestellt werden, dass davon keine gesundheitliche Gefahr für die Verbraucher ausgeht? Seit 1. Januar dieses Jahres herrscht hier Klarheit, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin mitteilte. Eine neue europäische Verordnung regelt, wie essbare Insekten auf unseren Teller kommen können.

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Insektenriegel für mehr Fitness

Kölner Start-up produziert innovative Sportnahrung mit hochwertigem Protein aus gemahlenen Insekten

SWARM insekten Protein

Von der biblischen Plage zum modernen Power-Food: Das Kölner Start-up „SWARM Protein“, EXIST-gefördertes Gründungsprojekt der Deutschen Sporthochschule, bringt als erstes Unternehmen in Deutschland hochwertige und leckere Proteinriegel aus gemahlenen Insekten auf den Sportnahrungsmarkt. Weiterer Partner ist das Leibniz-Institut ATB.

Die Schweizer haben es vorgemacht: Dort trat am 1. Mai dieses Jahres ein Gesetz in Kraft, das Grillen, Wanderheuschrecken und Mehlwürmer im Supermarkt erlaubt. Nun will SWARM Protein den deutschen Markt überzeugen, dass sechsbeinige Krabbler eine perfekte Proteinquelle und ein nachhaltiger Ersatz für Fleisch oder Molke sind. „Insektenriegel für mehr Fitness“ weiterlesen

Lebensmittel mit Lupinensamen

Vorsicht bei Bittergeschmack – Süßlupinen bevorzugen

Lupinensamen können unter Umständen bitter schmeckende Giftstoffe enthalten und die Gesundheit gefährden, informiert das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer aktuellen Stellungnahme. In Deutschland gab es in den vergangenen Jahren vereinzelt Vergiftungsfälle durch Bitterlupinensamen. Sie waren häufig auf eine nicht fachkundige Vorbehandlung („Entbitterung“) der Samen zurückzuführen. „Lebensmittel mit Lupinensamen“ weiterlesen

Buddha Bowl

Alles aus einer Schüssel

Essen aus dem Teller war gestern. Der neue Trend heißt „Buddha Bowl“. In einer Schüssel (engl. bowl) werden gesunde Leckereien angehäuft, bis sie sich wie ein runder Buddha-Bauch über den Rand wölben. Gleichzeitig stehen die Schüsselkreationen aber auch für bewusstes Essen und den Genuss von möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln.

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Ganze Tiere verwerten – Eine Frage des Respekts

Schweinefüße schmecken auch

Artgerechte Haltung, stressfreie Schlachtung, Biofutter vom Hof – darauf legen mehr und mehr Verbraucher Wert. Da ist es nur konsequent, sich an der Fleischtheke nicht nur die Edelteile herauszupicken, sondern möglichst alles zu verspeisen, was das Schwein oder das Rind uns bietet. Auch auf Seiten des Fleischereihandwerkes ist ein Umdenken erforderlich. Was die Landwirte mit viel Sorgfalt erzeugt haben, sollte mit ebenso viel Sorgfalt verarbeitet werden. Das gebietet allein der Respekt vor dem Tier. „Ganze Tiere verwerten – Eine Frage des Respekts“ weiterlesen

Insekten – (K)eine alltägliche Kost

Käfer, Raupen, Heuschrecken, Termiten: Diese bisweilen fremd anmutende Kost hat einiges zu bietend – ernährungsphysiologisch und auch sensorisch.

Was der Bauer nicht kennt, das (fr)isst er nicht. Dieses altbekannte Sprichwort beschreibt treffend das mehr von Skepsis als von Neugierde geprägte Essverhalten unserer Ahnen und Urahnen. Dieser evolutionär und genetisch bedingte Schutzmechanismus scheint heutzutage überholt zu sein. Und so haben für manch einen auch Krokodil-Steak und Sushi längst an Exotik und damit an Reiz verloren. Ihnen mag ein Angebot gerade recht kommen, das seit einiger Zeit aus süd-östlichen Gefilden auf den europäischen Markt drängt: Käfer, Raupen, Heuschrecken, Termiten – kurz: Insekten in allen erdenklichen Zubereitungsformen, selten roh, meist gegrillt oder geröstet oder schlicht getrocknet. „Insekten – (K)eine alltägliche Kost“ weiterlesen

Sind Gemüsechips gesünder als Kartoffelchips?

Gemüsechips sind Trend und deshalb immer häufiger als Alternative zu Kartoffelchips in Supermärkten zu finden. Doch ob aus Roter Bete, Pastinaken, Wirsing, Süßkartoffel, Zucchini oder Möhre: Gemüsechips enthalten relativ viel Fett, denn sie werden entweder frittiert oder gebacken, meistens mit Sonnenblumenöl. Damit kommen meist mehr als 30 Gramm Fett pro 100 Gramm zusammen. Das ist ähnlich viel wie in Kartoffelchips. Damit gibt nur geringe Unterschiede im Fett- und Kaloriengehalt.

Positiv ist, dass Gemüsechips einen relativ hohen Ballaststoffgehalt haben, etwa dreimal so hoch wie der von Kartoffelchips. Zudem beschränken sich die Hersteller von Gemüsechips auf wenige Zutaten wie z.B. Gemüse, Sonnenblumenöl und Salz. Der Salzgehalt ist im Vergleich zu Kartoffelchips etwas geringer, aber eine Portion deckt bereits 10 % der maximalen Salzempfehlung. „Sind Gemüsechips gesünder als Kartoffelchips?“ weiterlesen