Macht Sport die Muttermilch sauer?

Bei einer moderaten Aktivität steigt der Milchsäurewert in der Muttermilch nicht

Bewegung nach der Geburt fördert das körperliche und seelische Wohlbefinden der Mutter. Es gibt keine Nachteile für die Muttermilch, das Stillen oder das kindliche Wachstum. Stillenden wird deshalb empfohlen, körperlich aktiv zu sein und sich – je nach persönlicher Verfassung – mit moderater Intensität zu bewegen. Die gerade aktualisierten bundesweit einheitlichen „Handlungsempfehlungen zur Ernährung und Bewegung von Säuglingen und stillenden Frauen“ des Netzwerks Gesund ins Leben zeigen Fachkräften in der Elternberatung, wie viel Bewegung nach der Geburt wünschenswert ist und worauf stillende Frauen achten sollten. „Macht Sport die Muttermilch sauer?“ weiterlesen

Reizdarm: Alte Brotbacktechniken könnten Leiden verringern

Blähungen durch unverdaubare Zucker lassen sich durch längere Gehzeit beim Teig verringern

Hoffnung für Reizdarm-Patienten: Weizenprodukte verursachen bei ihnen schwere Blähungen u.a. ausgelöst durch spezielle Zucker, den sogenannten FODMAPs. Das sind im Wesentlichen niedermolekulare Zucker, die im Weizenkorn gespeichert werden. Viele Patienten berichten jedoch, dass Brot aus alten Getreidesorten ihnen Linderung bringt. Ein Team vom Lehrstuhl Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel und der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim fand nun heraus, was Brot aus Urgetreide bekömmlicher macht und wie viel dieser speziellen Zucker darin enthalten sind. „Reizdarm: Alte Brotbacktechniken könnten Leiden verringern“ weiterlesen

Vollkorn: Bereits kleine Mengen haben einen positiven Effekt

210 bis 225 g Vollkornprodukten täglich verringern das Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen

Vollkorn ist gut für die Gesundheit – das ist allgemein bekannt und hinlänglich durch eine Vielzahl von Studien belegt. Eine Studie aus dem British Medical Journal zeigte nun, dass bereits kleine Mengen einen positiven Effekt haben.

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Insekten – (K)eine alltägliche Kost

Käfer, Raupen, Heuschrecken, Termiten: Diese bisweilen fremd anmutende Kost hat einiges zu bietend – ernährungsphysiologisch und auch sensorisch.

Was der Bauer nicht kennt, das (fr)isst er nicht. Dieses altbekannte Sprichwort beschreibt treffend das mehr von Skepsis als von Neugierde geprägte Essverhalten unserer Ahnen und Urahnen. Dieser evolutionär und genetisch bedingte Schutzmechanismus scheint heutzutage überholt zu sein. Und so haben für manch einen auch Krokodil-Steak und Sushi längst an Exotik und damit an Reiz verloren. Ihnen mag ein Angebot gerade recht kommen, das seit einiger Zeit aus süd-östlichen Gefilden auf den europäischen Markt drängt: Käfer, Raupen, Heuschrecken, Termiten – kurz: Insekten in allen erdenklichen Zubereitungsformen, selten roh, meist gegrillt oder geröstet oder schlicht getrocknet. „Insekten – (K)eine alltägliche Kost“ weiterlesen

Sind Gemüsechips gesünder als Kartoffelchips?

Gemüsechips sind Trend und deshalb immer häufiger als Alternative zu Kartoffelchips in Supermärkten zu finden. Doch ob aus Roter Bete, Pastinaken, Wirsing, Süßkartoffel, Zucchini oder Möhre: Gemüsechips enthalten relativ viel Fett, denn sie werden entweder frittiert oder gebacken, meistens mit Sonnenblumenöl. Damit kommen meist mehr als 30 Gramm Fett pro 100 Gramm zusammen. Das ist ähnlich viel wie in Kartoffelchips. Damit gibt nur geringe Unterschiede im Fett- und Kaloriengehalt.

Positiv ist, dass Gemüsechips einen relativ hohen Ballaststoffgehalt haben, etwa dreimal so hoch wie der von Kartoffelchips. Zudem beschränken sich die Hersteller von Gemüsechips auf wenige Zutaten wie z.B. Gemüse, Sonnenblumenöl und Salz. Der Salzgehalt ist im Vergleich zu Kartoffelchips etwas geringer, aber eine Portion deckt bereits 10 % der maximalen Salzempfehlung. „Sind Gemüsechips gesünder als Kartoffelchips?“ weiterlesen

Hänseleien wegen Übergewichts erschweren das langfristige Abnehmen

Menschen mit Übergewicht und Adipositas, die im Kindes- oder Jugendalter wegen ihres Aussehens gehänselt wurden, haben größere Probleme langfristig abzunehmen. Dies ergab eine Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen der Universitätsmedizin Leipzig.

Darüber berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Appetite“ (11.2.2016). Von 381 Frauen und Männern mit früherem oder anhaltendem Übergewicht gaben 14 Prozent an, im Kindes- oder Jugendalter wegen ihres Aussehens so sehr gehänselt worden zu sein, dass es sie belastet habe. Experten sprechen bei solchen negativen Äußerungen und Meinungen sowie Ablehnung gegenüber einer bestimmten Gruppe von Stigmatisierung. „Hänseleien wegen Übergewichts erschweren das langfristige Abnehmen“ weiterlesen

Wahl der Schule: Auf das Essen achten!

Verpflegung als Kriterium bei der Schulwahl

Für Sie gelesen im Dezember

Bevor Eltern auf der Suche nach der richtigen Schule eine Entscheidung treffen, sollten sie auch die Schulverpflegung des künftigen Lernortes auf Herz und Nieren prüfen…
Da viele Kinder künftig ihre wichtige Wachstumszeit tagsüber in der Schule verbringen und dort auch grundlegende Weichen für ihr späteres Leben gestellt werden, sollten Eltern bei ihrer Schulwahl nicht nur auf Lernangebote, Ausstattung und Atmosphäre achten, sondern ihr Augenmerk auch auf die Schulverpflegung und die Ernährungsbildung im Unterricht richten. „Wahl der Schule: Auf das Essen achten!“ weiterlesen

Eltern-App „Baby & Essen“

Fahrplan fürs 1. Lebensjahr

Für Sie gelesen im November

Mit der App „Baby & Essen“ haben Eltern einen ausführlichen Essens-Fahrplan fürs 1. Lebensjahr griffbereit. Für die stillende Mutter gibt es Ernährungstipps und Väter können sich im Papa-Modus Männer-Fakten holen. Checks, Rechner und Rezepte unterstützen im Alltag.

Durch Wischen entlang des Zeitstrahls bekommen Eltern jeden Monat Informationen und Tipps zur Ernährung und Bewegung ihres Babys. Alle wichtigen Fragen, vom Stillen über die Flaschennahrung bis zur Beikost und dem Familienessen, werden dabei beantwortet. Für stillende Mütter gibt es zudem Tipps für eine ausgewogene Ernährung in der Stillzeit. „Eltern-App „Baby & Essen““ weiterlesen

WORKSHOP Gut versorgt bei Demenz

Demenz und Ernährung – Bedarfsgerechte Verpflegung in Einrichtungen der Altenhilfe

Knödel für Senioren!Dieser Workshop richtet sich an Mitarbeiter/innen in Einrichtungen und Wohnformen für ältere, pflegebedürftige Menschen. Er wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF). Es wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von max. 10,00 Euro pro Person erhoben. Bei Gruppenanmeldungen einer Einrichtung sind Preisnachlasse möglich. „WORKSHOP Gut versorgt bei Demenz“ weiterlesen