Ganze Tiere verwerten – Eine Frage des Respekts

Schweinefüße schmecken auch

Artgerechte Haltung, stressfreie Schlachtung, Biofutter vom Hof – darauf legen mehr und mehr Verbraucher Wert. Da ist es nur konsequent, sich an der Fleischtheke nicht nur die Edelteile herauszupicken, sondern möglichst alles zu verspeisen, was das Schwein oder das Rind uns bietet. Auch auf Seiten des Fleischereihandwerkes ist ein Umdenken erforderlich. Was die Landwirte mit viel Sorgfalt erzeugt haben, sollte mit ebenso viel Sorgfalt verarbeitet werden. Das gebietet allein der Respekt vor dem Tier. „Ganze Tiere verwerten – Eine Frage des Respekts“ weiterlesen

Gläschen oder Glas Wein?

Größe verleitet zum schnellen Trinken

Für Sie gelesen im Juli

In einem großen bauchigen Glas ist der Rotwein gut belüftet und kann sein Aroma optimal entfalten. Was gut für das Bouquet ist, hat offenbar auch andere Auswirkungen: Aus einem größeren Glas wird gerne schneller und mehr getrunken, hat ein Wissenschaftsteam der University of Cambridge in England herausgefunden.

Im Dienste der Wissenschaft wurde in einem Restaurant mit angeschlossener Bar ein Experiment durchgeführt. Über einen Zeitraum von 16 Wochen wechselten die Kellner alle 14 Tage die Gläser für den Weinausschank. „Gläschen oder Glas Wein?“ weiterlesen

Produkte aus der Region

Kennzeichnung oft ungenau oder verwirrend

Wer regional einkaufen möchte, muss genau hinsehen. Und auch dann ist es nicht einfach. Die Angaben auf dem Etikett sind oft unspezifisch und zum Teil sogar irreführend. Das hat ein bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen gezeigt.

Die Tester nahmen stichprobenartig 121 Produkte in Supermärkten, Discountern und Bioläden unter die Lupe. 63 hatten das blau-weiße Regionalfenster und 58 sonstige Regionalwerbung auf dem Etikett. Es wurden Verpackungen von Eiern (25), Milchprodukten (19), Fleisch- und Wursterzeugnissen (37) sowie von Obst und Gemüse (40) geprüft.

Mehr als jeder Zweite achtet beim Einkauf auf die regionale Herkunft – Tendenz steigend. „Produkte aus der Region“ weiterlesen

Insekten – (K)eine alltägliche Kost

Käfer, Raupen, Heuschrecken, Termiten: Diese bisweilen fremd anmutende Kost hat einiges zu bietend – ernährungsphysiologisch und auch sensorisch.

Was der Bauer nicht kennt, das (fr)isst er nicht. Dieses altbekannte Sprichwort beschreibt treffend das mehr von Skepsis als von Neugierde geprägte Essverhalten unserer Ahnen und Urahnen. Dieser evolutionär und genetisch bedingte Schutzmechanismus scheint heutzutage überholt zu sein. Und so haben für manch einen auch Krokodil-Steak und Sushi längst an Exotik und damit an Reiz verloren. Ihnen mag ein Angebot gerade recht kommen, das seit einiger Zeit aus süd-östlichen Gefilden auf den europäischen Markt drängt: Käfer, Raupen, Heuschrecken, Termiten – kurz: Insekten in allen erdenklichen Zubereitungsformen, selten roh, meist gegrillt oder geröstet oder schlicht getrocknet. „Insekten – (K)eine alltägliche Kost“ weiterlesen

Sind Gemüsechips gesünder als Kartoffelchips?

Gemüsechips sind Trend und deshalb immer häufiger als Alternative zu Kartoffelchips in Supermärkten zu finden. Doch ob aus Roter Bete, Pastinaken, Wirsing, Süßkartoffel, Zucchini oder Möhre: Gemüsechips enthalten relativ viel Fett, denn sie werden entweder frittiert oder gebacken, meistens mit Sonnenblumenöl. Damit kommen meist mehr als 30 Gramm Fett pro 100 Gramm zusammen. Das ist ähnlich viel wie in Kartoffelchips. Damit gibt nur geringe Unterschiede im Fett- und Kaloriengehalt.

Positiv ist, dass Gemüsechips einen relativ hohen Ballaststoffgehalt haben, etwa dreimal so hoch wie der von Kartoffelchips. Zudem beschränken sich die Hersteller von Gemüsechips auf wenige Zutaten wie z.B. Gemüse, Sonnenblumenöl und Salz. Der Salzgehalt ist im Vergleich zu Kartoffelchips etwas geringer, aber eine Portion deckt bereits 10 % der maximalen Salzempfehlung. „Sind Gemüsechips gesünder als Kartoffelchips?“ weiterlesen

Hänseleien wegen Übergewichts erschweren das langfristige Abnehmen

Menschen mit Übergewicht und Adipositas, die im Kindes- oder Jugendalter wegen ihres Aussehens gehänselt wurden, haben größere Probleme langfristig abzunehmen. Dies ergab eine Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen der Universitätsmedizin Leipzig.

Darüber berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Appetite“ (11.2.2016). Von 381 Frauen und Männern mit früherem oder anhaltendem Übergewicht gaben 14 Prozent an, im Kindes- oder Jugendalter wegen ihres Aussehens so sehr gehänselt worden zu sein, dass es sie belastet habe. Experten sprechen bei solchen negativen Äußerungen und Meinungen sowie Ablehnung gegenüber einer bestimmten Gruppe von Stigmatisierung. „Hänseleien wegen Übergewichts erschweren das langfristige Abnehmen“ weiterlesen

Kiwano – die Gurke mit Hörnern

Exotik im Obstkorb

Für Sie gelesen im Februar

Sie ist gelb-orange, stachelig und hat ein leuchtend grünes Fruchtfleisch, das an Götterspeise erinnert. Die bizarre Kiwano hat ihre Heimat in Afrika südlich der Sahara. Inzwischen wird die Kletterpflanze auch in Portugal, Kenia, Neuseeland, Italien und Israel angebaut.

Die Kiwano hat einen Wasseranteil von 90 Prozent, ist kalorienarm und ballaststoffreich. Zudem enthält sie wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B und C. „Kiwano – die Gurke mit Hörnern“ weiterlesen

Exotik im Obstkorb: Kiwano – die Gurke mit Hörnern

Sie ist gelb-orange, stachelig und hat ein leuchtend grünes Fruchtfleisch, das an Götterspeise erinnert. Die bizarre Kiwano hat ihre Heimat in Afrika südlich der Sahara. Inzwischen wird die Kletterpflanze auch in Portugal, Kenia, Neuseeland, Italien und Israel angebaut.

Die Kiwano hat einen Wasseranteil von 90 Prozent, ist kalorienarm und ballaststoffreich. Zudem enthält sie wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B und C. Ihr Geschmack ist erfrischend säuerlich mit einer leichten Gurkennote. Die Italiener bezeichnen die Exotin als „Lemonbana“, ein Fantasiewort aus Zitrone und Banane. Dabei gehört die Kiwano (Cucumis metuliferus) zu den Kürbisgewächsen „Exotik im Obstkorb: Kiwano – die Gurke mit Hörnern“ weiterlesen

Topinambur – die Kartoffel der Indianer

Winterliches Wurzelgemüse

Für Sie gelesen im Januar

Topinambur ist ein kartoffelähnliches Wurzelgemüse mit einem nussigen Aroma. Die edle Knolle schmeckt roh und geraspelt in einem winterlichen Salat mit Fenchel und grünem Apfel. Mit einem Schuss Zitronensaft wird sie an der Luft nicht braun. Erst durch das Garen entsteht der fein-süßliche Geschmack, der in Suppen, Soßen und Pürees besonders gut zur Geltung kommt. „Topinambur – die Kartoffel der Indianer“ weiterlesen