Braucht Deutschland Ernährungsberater?

Statistiken zeigen, dass immer mehr Deutsche an ernährungsmitbedingten Krankheiten leiden. Vor allem die Zahl der Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2 und Adipositas steigt. Kann die
Ernährungsberatung helfen, wo die Medizin versagt? Woran erkennt man Beratungsqualität und was macht eine gute Beratung aus? health tv hat beim Berufsverband Oecotrophologie und in einer Ernährungsberatungspraxis
nachgefragt:

Quelle/Video: healthtv.de

12.08.2018

Qualifizierte Ernährungsberatung und Ernährungstherapie in Rheinland-Pfalz

Schriftzug QZEDer Qualitätszirkel Ernährung Rheinland-Pfalz QZE e.V. ist ein Zusammenschluss von zertifizierten Diätassistentinnen und Diplom-Oecotrophologinnen, die selbständig im Bereich der Ernährungsberatung und Ernährungstherapie tätig sind.

Das Ziel unseres Qualitätszirkels ist die Qualitätssicherung unserer beratenden und therapeutischen Tätigkeit zum Beispiel durch aktuelle Fachinformationen, Fachvorträge (auch durch externe Referenten) mit anschließender Diskussion oder Fallbesprechungen. „Qualifizierte Ernährungsberatung und Ernährungstherapie in Rheinland-Pfalz“ weiterlesen

Welt-Adipositas-Tag 11.10.2018

World Obesity Day 11 October 2018 – End Weight Stigma

Unter dem Motto „End Weight Stigma“ setzt der diesjährige Welt-Adipositas-Tag am 11. Oktober den Fokus auf die Stigmatisierung Übergewichtiger.

Auf der Internetseite der zum Welt-Adipositastag geht es um die alltägliche Diskriminierung von Menschen mit Adipositas und deren Auswirkungen.

Zum Weltadipositastag geben die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) und das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen, Leipzig einen „Medienleitfaden Adipositas“ zum Umgang mit Adipositas und Menschen mit Übergewicht in den Medien heraus.
Kostenloser  Download: http://adipositas-gesellschaft.de/fileadmin/PDF/Presse/A5_DAG-MLF2018_NS_RZ_08102018.pdf

Viele weitere Infos zu Adipositas, Stigmatisierung bei Adipositas, Strategien zur Stigmareduktion, Selbsttest, praktischen Beispielen sowie Literat- und Linktipps sind zusammengetragen auf der Website www.adipositasstigma.de der Universitätsmedizin Leipzig.

 

Mein ökologischer Rucksack

Ressourcen-Rechner

Mit dem Rechner kann der individuelle ökologische Rucksack bzw. Fußabdruck des eigenen Lebensstils berechnet werden. Der ökologische  Rucksack drückt das Gewicht aller natürlichen Rohstoffe aus, die für unseren Konsum anfallen. Sprich: Alle Produkte inklusive ihrer Herstellung, Nutzung und Entsorgung. In 10 Minuten kann man Fragen zu den Bereichen Wohnen, Konsum, Ernährung, Freizeit, Mobilität und Urlaub beantworten und erfahren, wie nachhaltig der eigene Lebensstil ist und wie ein ressourcenleichter Lebensstil aussehen kann.

Zum Ressourcen-Rechner

Wie sinnvoll ist die Extra-Portion Eiweiß?

Proteinzusatz in Lebensmitteln

Eiweißhaltige Lebensmittel liegen im Trend, weil sie angeblich gesund sind und beim Abnehmen helfen können. Der Trend wurde größtenteils durch verschiedene Diäten und durch den Fitnessboom geprägt. Leistungssportler und Bodybuilder setzen schon lange darauf, Eiweiß in Pulverform oder Riegeln zu sich zu nehmen, um mehr Muskelmasse aufzubauen.

Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass sich eine Gewichtsreduktion in den ersten drei bis sechs Monaten mit einem höheren Proteinanteil in der Ernährung erzielen lässt. Längerfristig klappt das nicht, denn auch Eiweiß liefert Energie. Es hat genauso viele Kalorien wie Kohlenhydrate und wir nehmen nach einiger Zeit wieder zu.

Die Ernährungsindustrie macht sich diesen Trend zunutze. Die Produkte sind meist doppelt so teuer wie vergleichbare herkömmliche Lebensmittel. 200 Millionen Euro Umsatz wurden im letzten Jahr mit solchen Proteinprodukten erzielt. Vier Jahre zuvor waren es nur 50 Millionen.

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Hunger allein reicht nicht aus, um sich „hangry“ zu fühlen

Washington/Chapel Hill – Wer hungrig ist, neigt dazu, Dinge schlechter zu bewerten als gesättigte Menschen. Im englischen Sprachraum nutzt man hierfür das Wort „hangry“. Ein leerer Magen allein hat die Stimmung jedoch nicht unter Kontrolle. In einer Studie bewerteten hungrige Menschen ein zweideutiges Bild nur dann negativ, wenn ihnen schon zuvor ein eindeutig negatives Bild gezeigt wurde. Die Ergebnisse haben die Forscher der University of North Carolina in Emotion publiziert (2018; doi: 10.1037/emo0000422).

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Nachhaltiger Konsum: „True Cost“-Blume: Den wahren Preis von Lebensmitteln berechnen

„Pass auf, an wen du dein Herz verlierst!“ – besonders bei Diabetes mellitus

Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2018

Der diesjährige Weltnichtrauchertag am 31. Mai stellt den Einfluss des Rauchens auf das Herz-Kreislaufsystem in den Mittelpunkt. Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche, Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt oder Schlaganfall gehören zu den häufigsten Todesursachen hierzulande. Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 haben bereits durch ihre Stoffwechselerkrankung ein höheres kardiovaskuläres Risiko: Drei Viertel aller Betroffenen sterben letztlich an einem Myokardinfarkt oder Schlaganfall. Rauchen ist für sie daher noch gesundheitsschädlicher als für bislang Stoffwechselgesunde. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin und gibt Tipps zum Rauchstopp.

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Ferrero „Lovebrands“ 2018: 35 Nutella-Gläser für einen Fußball

Das Wichtigste in Kürze:

  • Um bis zum 15. Juli mit Nutella-Gläsern genügend Punkte für einen Fußball zu sammeln, müssen Fans 97,65 Euro ausgeben.
  • Damit kaufen Kunden 15,75 Kilogramm Nutella (35 Gläser mit je 450 Gramm).
  • 85.000 Kilokalorien kommen somit zusammen. Zum Vergleich: ein zehnjähriges Kind braucht durchschnittlich 2.000 Kilokalorien pro Tag.

Der Nachhaltige Warenkorb

Frage des Monats: Wie kann eine Bio-Paprika rund 1,50 Euro kosten und normale Paprika 1,50 Euro pro Kilogramm?

Konventionell angebaute Paprika kostet im Supermarkt oft weniger, verursacht aber an anderer Stelle Kosten: So werden in der konventionellen Landwirtschaft zum Beispiel Düngemittel und Pestizide eingesetzt, die das Trinkwasser belasten und daraus wieder entfernt werden müssen. Wo im ökologischen Gemüseanbau auf synthetisch-chemische Mittel verzichtet wird, muss mehr mechanisch und zum Teil händisch gepflegt werden. In der Bio-Landwirtschaft arbeiten daher mehr Menschen. Bio-Paprika ist außerdem teurer, da im Ökolandbau weniger geerntet wird. Denn Bio-Bauern pflanzen teils robustere, aber weniger ertragreiche Sorten an und düngen weniger. Und sie müssen Paprika mit anderem Gemüse zusammen anpflanzen, damit paprikaliebende Schädlinge nicht so leicht angezogen werden. Unser Einkaufstipp: Biologisch, saisonal und regional Angebautes ist am nachhaltigsten. Wem das zu teuer ist, der sollte darauf achten, dass mindestens eines der drei Kriterien erfüllt ist. Saisonale Lebensmittel beispielsweise können in der Hauptsaison, wenn das Angebot groß ist, besonders günstig sein.

Quelle und mehr Informationen:

https://www.nachhaltiger-warenkorb.de/frage-des-monats/
https://www.nachhaltiger-warenkorb.de/themen/bio-lebensmittel-kaufen/
https://www.nachhaltiger-warenkorb.de/themen/saisonal-und-regional/

Alkohol: Obergrenze für risikoarmen Konsum neu definiert

Ein regelmäßiger Konsum von mehr als 100 Gramm Alkohol pro Woche verkürzt das Leben erheblich, wie ein internationales Forscherkonsortium in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift „Lancet“ veröffentlicht. Wer dauerhaft mehr als zwei Liter Bier oder eine Flasche Wein pro Woche konsumiert, riskiert mehr Schlaganfälle, tödliche Aneurysmen und Herzversagen sowie eine insgesamt höhere Gesamtsterblichkeit.

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